Riesengebirge 2009

RIESENGEBIRGE 2009: Hohenelbe - Hotel Albis

         
Marienberg-Gebirge: Sammeln bei Rob Vom Elbtal in die Berge bei Babetin Pause bei Slukova Pause Weiter am Südrand des Isergebirges in Richtung Riesengebirge

Riesengebirge 2009: Irgendwann im recht feuchten Sommer dieses Jahres hatten wir die Idee, dass es wieder einmal an der Zeit wäre, eine zünftige Bikerteam-Herbsttour zu erfahren. Kurzerhand wurde das Wochenende vom 18. - 20. September festgelegt und es begann die Feinplanung. Leider war es für unsere Bikerteamer Kai und Uwe nicht möglich, an diesem absoluten Höhepunkt teilzunehmen! Aber so ist es nun mal, irgendwas ist immer. Nach einigen Recherchen und Vergleichen im Internet stand es fest: Die Unterkunft ist im "Hotel Albis", welches sich direkt an der Straße zwischen Hohenelbe (Vrchlabi) und dem Touristenort Spindelmühle (Spindleruv Mlyn) auf der tschechischen Seite des Riesengebirges befindet.

Blick zum Jeschken (Jested) 1.011m hoch
Hohenelbe (Vrchlabi): Unsere Unterkunft Hotel Albis Hohenelbe (Vrchlabi) Spindelmühle (Spindleruv Mlyn) Spindelmühle (Spindleruv Mlyn) Rob und Thomas
Hohenelbe (Vrchlabi): Unsere Unterkunft Hotel Albis Am Freitag, den 18. September trafen wir uns in Marienberg-Gebirge, um von hier aus zu unserer Tour zu starten. Ich hatte die entsprechenden Karten vorbereitet und die Reise konnte beginnen. Der Weg ist das Ziel! Getreu diesem Leitspruch legte ich die Strecke über vorwiegend kleine Straßen, was bei dem fast sommerlichen Fahrwetter einen absoluten Genuss darstellte. Wir benötigten für die ca. 270 km zwar fast den ganzen Tag, aber genau das wollten wir ja auch. Nach ungezählten Kurven auf teilweise üblen Asphalt erreichten wir gegen 16 Uhr Hohenelbe (Vrchlabi). Nach einer Erkundungsfahrt nach Spindelmühle endete der erste Abend stilvoll im 'Restaurace' des Hotel Albis bei Knödel, Schweinebraten und Bier. +++
Spindelmühle (Spindleruv Mlyn), Krausebauden-Talsperre Spindelmühle (Spindleruv Mlyn), Krausebauden-Talsperre

Spindelmühle (Spindleruv Mlyn), Schöne Aussicht

Spindelmühle (Spindleruv Mlyn), Im Ort Spindelmühle (Spindleruv Mlyn), Einfahrt in den Nationalpark Riesengebirge
Nach einer Nacht voller Gedanken an das Riesengebirge, Rübezahl und das letzte Bier starteten wir gegen 9:15 Uhr zur unserer Tagestour in diese herrliche Gegend. An der Zahlstelle des Nationalparks entrichteten wir brav unseren Obolus von knapp 4 Euro: freie Fahrt für freie Bürger - auf zum Spindlerpass! Hier oben in luftigen 1.238 Metern Höhe verläuft die Staatsgrenze zwischen den Schengen-Staaten Polen und Tschechei - also keine Kontrolle. Mein Plan sah vor, vom Spindlerpass über den Wanderweg hinab ins polnische Krummhübel (Karpacz) zu rollen. Im Angesicht der Vollsperrscheibe sowie vieler Sätze in fremder polnischer Sprache zögerten wir mit der motorisierten Einfahrt in den Nationalpark. Aber nur ... Fahrt zum Spindlerpass auf 1.238m Höhe
Nordhang des Riesengebirges: Baumsterben durch 'Sauren Regen' Spindlerpass (1.238m), Grenze CZ-PL, Wanderweg in den Nationalpark Spindlerpass (1.238m), Grenze CZ-PL, Wanderweg in den Nationalpark Spindlerpass, Blick zur Spindlerbaude Spindlerpass, Talblick in Höhe Erlebach-Baude
Legal - illegal - scheißegal: auf Schleichfahrt den Nordhang des Spindlerpasses hinab Glück gehabt! Wieder auf legalen Wegen Richtung Giersdorf (Podgorzyn) Wegweiser Richtung Krummhübel (Karpacz) Richtung Krummhübel (Karpacz) Sprungschanze in Krummhübel (Karpacz)
Blick auf das Riesengebirge von polnischer Seite aus ... kurz, denn in diesem Moment ratterte ein alter Nissan-Bus voller Rucksack-Touris an uns vorbei, um talwärts durch den Nationalpark zu qualmen. Nichts wie hinterher: Motor aus & Tuchfühlung! Mit fast glühenden Bremsen erreichten wir im Gefolge des Touri-Busses das Tal und verließen den Nationalpark durch die für den Bus offene Schranke: Spitze! Nun Kontrastprogramm zwischen unzähligen Straßen im Urzustand und vielen Kilometern von EU-Förderstraßen! Aber eins war immer wieder faszinierend: der Blick auf das Riesengebirge sowie seiner Ausläufer voller herber Schönheit. Über Krummhübel (Karpacz) und Schmiedeberg (Kowary) verließen wir fürs erste den schlesischen Teil des Riesengebirges, um nun... 
Die Motorräder vor der Kulisse des Riesengebirges! Premiere: Das Bikerteam - wenn auch leider nicht komplett - in Polen Bei Schmiedeberg (Kowary) Bei Schmiedeberg (Kowary) Blick von der Straße zwischen Schmiedeberg (Kowary) und Klein-Aupa (Mala Upa)
Blick von der Straße zwischen Schmiedeberg (Kowary) und Klein-Aupa (Mala Upa) Blick von der Straße zwischen Schmiedeberg (Kowary) und Klein-Aupa (Mala Upa) Blick auf Petzer an der Schnekoppe (Pec pod Snezkou) Blick zur Schneekoppe (1.602m) Blick auf Petzer an der Schnekoppe (Pec pod Snezkou)
... wieder hinüber nach Böhmen zu fahren. Das nächste Ziel war Petzer an der Schnekoppe (Pec pod Snezkou). Im Angesicht der vielen freien Hotels und Pensionen fällt die Vorstellung nicht schwer, was hier im Winter los ist. Auf der Suche nach dem idealen Fotostandort kreuzten unseren Weg einige runde rot-weiße Verkehrszeichen (?) und wir wussten, dass es genau da lang gehen muss! Ja, stimmt: freier Blick über Petzer und zur 1.602 m hohen Schnekoppe. Das war schon wirklich schön! Nach diesem grandiosen Anblick verließen wir Petzer in Richtung Freiheit (Svoboda) und weiter hinauf nach Schatzler (Zacler). Mit einem kurzen Blick auf die Bunker "Stachelberg" der Benes-Linie kamen wir wieder hinüber nach Polen. In Petzer (Pec pod Snezkou)
Harrachsdorf (Harrachov), Knödel und Schweinebraten zum Mittag! Harrachsdorf (Harrachov), Kriegerdenkmal Pause bei 'Stachelberg' Bunkeranlage 'Stachelberg' der Benes-Linie bei Schatzler (Zacler) In Petzer (Pec pod Snezkou)
Harrachsdorf (Harrachov), Blick zur Kirche Wir fuhren nun immer den Nordrand des Riesengebirges entlang, bis wir über Giersdorf (Podgorzyn) und Petersdorf (Piechowice) auf die völlig überlastete E65 trafen. Als wir endlich die vielen "Schleicher" hinter uns gelassen hatten, konnten wir ungestört diesen schönen Pass hinauf ziehen. Wieder in Böhmen angekommen, machten wir noch einen Abstecher ins durch seine Schanzen berühmte Harrachsdorf (Harrachov). Den Rückweg nach Hohenelbe (Vrchlabi) legten wir über Witkowitz (Vitkovice) und die Oberschüsselbauden (Horni Misecky) mit Blick zum 1.235m hohen Schüsselberg (Medvedin). Am Abend
Harrachsdorf (Harrachov), Schanzenareal am Teufelsberg Hotel Albis Hohenelbe: Abreise am 20.09.2009 um 09:15 Bikerteamzeit Wieder in Marienberg-Gebirge: 300 km Tiefflug liegen hinter uns Abschlußgrillen bei Rob in Gebirge Abschlußgrillen bei Rob in Gebirge
genossen wir die gute böhmische Küche und das noch bessere böhmische Bier. Gut (ab)gefüllt legten wir gegen Mitternacht die müden Glieder in die Einzelstuben des Hotel Albis. Ein absolut genialer Tourentag liegt hinter uns und wir können nur noch lächeln.

 

 

Anreise und Abreise in der Karte ......... Riesengebirgstour

 

Am Morgen des 20. September packten wir nun schon wieder unseren Krempel ein verließen wir diese schöne Gegend. Hinter uns liegt eine hochwertige Motorradtour mit vielen neuen Eindrücken und nur guten Erinnerungen.

Drei Stunden später klang die Bikerteam-Herbsttour mit einem kleinen Grill-Nachmittag bei Rob in Gebirge aus. Bis bald und CiaoCiao +++

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